Ben und Tess im Mörchenpark – Ein Mörchen wird wahr? 

Ben war bereits am 1. Mai dort, wo hunderte Menschen tanzten.

Heute beschert uns Petrus leider etwas Regen und der dort stattfindende Katermarkt beginnt ziemlich feucht.

Auf dem Gelände ist in dem letzten halben Jahr sehr viel entstanden: Es gibt viel Holz, Bänke, Sofas, Blumenbeete, einen (versteckten) Hasenkäfig und vieles mehr. Ben sucht verzweifelt den Hasen. Wo ist er?

Zum Katermarkt sind einige Stände aufgebaut, an denen Kleidung, Schmuck und selbstgemachtes Essen verkauft wird. Das Essen, von dem Ben eine Enchilada probiert, sieht durchweg sehr lecker aus und das Angebot reicht von veganen Muffins, Smoothies, Waffeln bis hin zur Berliner Bratwurst. Als Getränk ist der Katermate (von Zisch) sehr zu empfehlen. Im Gegensatz zum „normalen“ Club Mate ist dieser viel fruchtiger und frischer. Gern auch mit einem Wodka Shot serviert.

Vor allem sollen drei Verkaufsstände erwähnt werden:

Anfangs fällt uns ein Schmuckstand auf, dessen Besitzerin ihren Schmuck vorm Regen rettet. Sie heißt Maloma, was für Marie Louise Maas steht. Sie stellt alles selbst her und es sind wirklich sehr schöne Sachen dabei. Schöne Armbänder, Ketten, Ringe und Ohrringe, die größtenteils bunt und liebevoll (indischer Einfluss) gestaltet sind. Das besondere an diesem Schmuck ist – es gibt ja unzählige Seiten, auf denen DIY Sachen verkauft werden – dass die Schmuckteile individuell von Marie Louise umgestaltet werden. Falls also doch lieber ein kleiner Elefant an das Armband soll, macht sie das kurzerhand selbst vor Ort.

Der zweite Stand, der uns ins Auge fällt, ist der von wunstkunst. Die zwei Verkäufer gestalten Zigarettenpackungen um. In jeder Packung befindet sich drei kleine Überraschungen wie bspw. ein Gedicht, ein Bild eines (noch teilweise) unbekannten Künstlers und (vielleicht) etwas Glitzer.
O-Ton des Verkäufers (der wiederum Karl Valentin zitiert): „Kunst kommt von Können, nicht von wollen, sonst würde es ja Wunst heißen.“ Eine Wundertüte Revisited sozusagen, die mit 5 Euro zwar genauso viel kostet wie eine herkömmliche Zigarettenschachtel, aber weitaus gesünder und inspirierender ist.

Der dritte Stand, den ich gern erwähnen möchte, ist ein Stand, an dem Haar-Accessoires verkauft werden. Diese bestehen aus Wildleder und sind mit Federn verziert. Die Federn werden in Brandenburg gesammelt, gewaschen und werden dann für die zukünftigen Clubgänger an das Haarband angebracht.

Durch den Regen bleiben wir leider nicht so lange und können die Musik nicht genießen. Jedoch fehlt sowieso die große und gute Anlage, der Ben am 1. Mai lauschen durfte.

Aber – summer has just begun – es geht ja erst lohos!

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